Ratgeber

Externe Schriften und CDN-Inhalte DSGVO-konform einbinden

Viele Websites laden Schriften, Icons oder JavaScript-Bibliotheken bequem von externen Servern, sogenannten Content Delivery Networks (CDN). Was technisch praktisch ist, birgt datenschutzrechtlich das gleiche Risiko wie die bekannten Google Fonts. Denn bei jedem dieser Abrufe verlässt die IP-Adresse Ihrer Besucher unbemerkt Ihre Website.

Häufige Fragen

Warum ist das Laden von einem CDN ein Datenschutzproblem?
Weil der Browser Ihres Besuchers für den Abruf eine direkte Verbindung zum externen Server aufbaut und dabei die IP-Adresse überträgt. Die IP-Adresse ist ein personenbezogenes Datum, und der Anbieter sitzt oft in den USA.
Gilt das auch für jQuery, Bootstrap und Icon-Bibliotheken?
Ja. Jede von einem fremden Server nachgeladene Datei, ob Schriftart, Icon-Set oder JavaScript-Bibliothek, führt zur Übermittlung der Besucher-IP an den Anbieter. Die Problematik ist dieselbe wie bei Google Fonts.
Wie finde ich heraus, welche externen Ressourcen meine Seite lädt?
Über den Netzwerk-Tab in den Entwicklerwerkzeugen des Browsers sehen Sie alle geladenen Dateien und deren Herkunft. Ein automatischer Scan macht diese externen Verbindungen noch schneller und ohne Technikwissen sichtbar.
Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Ratgeber gibt allgemeine Hinweise und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
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