Ratgeber

Google Maps und reCAPTCHA datenschutzkonform einbinden

Eine Anfahrtskarte und ein Spam-Schutz im Kontaktformular gehören auf vielen Websites zum Standard. Google Maps und Google reCAPTCHA erledigen das zuverlässig, übertragen dabei aber Daten Ihrer Besucher an Google. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie beide Dienste rechtssicher einbinden.

Häufige Fragen

Warum ist Google Maps überhaupt ein Datenschutzproblem?
Beim Laden der Karte werden Daten wie die IP-Adresse Ihrer Besucher direkt an Google und damit in die USA übertragen, oft schon beim Seitenaufruf. Da eine Karte nicht technisch notwendig ist, benötigen Sie dafür nach § 25 TDDDG und Art. 6 DSGVO eine vorherige Einwilligung.
Was ist die Zwei-Klick-Lösung?
Bei der Zwei-Klick-Lösung sehen Besucher zunächst nur einen Platzhalter statt der Karte oder des externen Inhalts. Erst wenn sie aktiv klicken und damit einwilligen, wird der Inhalt von Google geladen. So fließen keine Daten, bevor eine Zustimmung vorliegt.
Welche Alternativen gibt es zu Google Maps und reCAPTCHA?
Für Karten bietet sich OpenStreetMap in Kombination mit Leaflet an. Als Spam-Schutz kommen Dienste wie Friendly Captcha oder hCaptcha in Frage. Diese gelten als datenschutzfreundlicher, sollten aber im Einzelfall geprüft werden.
Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Ratgeber gibt allgemeine Hinweise und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
Weitere Ratgeber